VDK Dillhausen

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Der Verbandsname „VdK“ war ursprünglich eine Abkürzung: Gegründet wurde der Sozialverband VdK Deutschland im Jahr 1950 unter dem Namen

Verband der Kriegsbeschädigten, Kriegshinterbliebenen
und Sozialrentner Deutschlands e. V.

In den vergangenen Jahrzehnten hat der Verband sich vom ehemaligen Kriegsopferverband zum großen, modernen Sozialverband entwickelt, der der für soziale Gerechtigkeit und Gleichstellung kämpft und sich gegen Sozialabbau stark macht.

Die Bezeichnung „Verband der Kriegsbeschädigten“ wird nicht mehr verwendet – die einprägsamen Buchstaben „VdK“ sind für Deutschlands größten Sozialverband mit 1,75 Millionen Mitgliedern geblieben.

Heute heißt der Verband offiziell „Sozialverband VdK Deutschland e. V.“. Dies ist auch in Paragraph 1, Ziffer 1 der Satzung festgelegt.

Quelle: VDK

Sozialverband VdK  Hessen-Thüringen –  OV Dillhausen

 

 1.Vorsitzender

Dieter Marek

Obershäuser Str 15
35794 Mengerskirchen Dillhausen
Tel.: 06476 1395
E-Mail marek.dieter1950@gmail.com

 

 2. Vorsitzender 

Nobert Bomba

Zum Schiefer 21
35794 Mengerskirchen Dillhausen
Tel.: 06476 718
E-Mail nobomba@t-online.de

 

Schriftführer 

Klaus Schermuly, 

Marktstr. 8
35794 Mengerskirchen Dillhausen
Tel.: 06476/6370392

E-Mail: klaus.schermuly@web.de

 

Kassenwartin

Christiane Pytlik

Im Haintchen 1,

35794 Mengerskirchen-Dillhausen,

Tel:  06476 / 91 53 65 oder 0163 / 25 33 933

 

Frauenbeauftragte:

Angelika Wolf

Rosenhang 2,

 35794 Mengerskirchen-Dillhausen

06476 / 2925 

e-mail: dkwolf@web.de

 

1. Beisitzerin:

Ingrid Klein, 

Obershäuser Str. 8
35794 Mengerskirchen Dillhausen
Tel.: 06476 1811
E-Mail : ingridklein58@gmx.de

 

 

2. Beisitzerin:

Veronika Schermuly

Marktstr. 8
35794 Mengerskirchen
Tel.: 06476 8279
 

Dieter Marek/31.10.2017

VdK-Sozialverband – Ortsgruppe Dillhausen

 

Alles Große beginnt mit Kleinem, alles Bedeutende war im Anfang anspruchslos und bescheiden. Aber immer ist es der Geist, auf den sich alles gründet, von dem jede Entwicklung im menschlichen Bereich ihren Anfang hat. So stehen auch am Anfang der Geschichte des VdK Entschluss, Wille und Energie einiger Männer und Frauen des 1. und 2. Weltkrieges, beherrscht von den Gedanken, denen zu helfen, die vom Kriege geschlagen waren. Hunger, Krankheit und krasse Wohnungsnot prägten das Leben in diesen Nachkriegsjahren. Ein staatliches Versorgungssystem gab es nicht.

 

Mit dem Willen, das Los der vom Krieg hart betroffenen Menschen zu lindern, war auch Abraham Sauer aus Frankfurt am Main angetreten. Am 28.Juli 1945 richtete er die erste schriftliche Eingabe an den damaligen amerikanischen Befehlshaber General Eisenhower, zur Einrichtung einer Organisation, die sich diesem Problem widmet.

 

In dieser Notzeit bildeten sich in vielen Gemeinden kleine Gruppen, die in hilfreicher Gesinnung und mit Selbsthilfemaßnahmen einiges in Gang setzten. In besonderen Not- und Härtefällen halfen und unterstützten sie andere Menschen. So muss es auch in Dillhausen gewesen sein.

 

Am 18. März 1950 fand die Gründerversammlung statt. Zum Vorsitzenden des VdK wurde Willi Schermuly, zum stellvertretenden Vorsitzenden Franz Schäfer und zum Kassenführer Alfred Klein gewählt. In den Unterlagen der Ortsgruppe gibt es leider keine Aufzeichnungen über die Arbeit des Vereins aus dieser und der nachfolgenden Zeit. Die Gründungsmitglieder sind inzwischen verstorben, so dass auch eine Befragung nicht mehr möglich ist.

 

Neubelebt wurde der Ortsverein Dillhausen, 1987. Neun Mitglieder schlossen sich an, die Zahl stieg von 23 auf mehr als das Doppelte. Zum 1.Vorsitzenden wurde Eberhard Schnepper gewählt. In seine Zeit als Vorsitzender fällt auch das 50-jährige Jubiläum, das im Jahre 2000 gefeiert wurde.

 

Bis heute ist die Ortsgruppe noch sehr aktiv. Sie bietet ihren 62 Mitgliedern unterhaltsame Feiern und Fahrten an, die auch gerne angenommen werden. Die Leitung des VdK­-Sozialverbandes hat inzwischen nach Marlies Schnepper, die ihren Ehemann krankheitsbedingt ablöste, Dieter Marek übernommen. So blickt der VdK-Sozialverband (wie er inzwischen umbenannt wurde) auch in Dillhausen optimistisch in die Zukunft.

 

Er will dieser Organisation, die aus der Not und dem Leid und unter Tränen aus den Folgen zweier Weltkriege geboren wurde, die Zukunft sichern. Die Mitglieder wollen das Erreichte bewahren und weiterhin für Menschen eintreten, die auf der Schattenseite des Lebens stehen.

 

Quelle: Buch „700 Jahre Dillhausen“