Fronleichnam 2017 in Dillhausen

Es sind die „guten Geister“ von Dillhausen, die das „Hochfest des Leibes und Blutes Christi“ alljährlich zu etwas Besonderem machen.

Wenn das Dorf noch schlummert, ist die Nachbarschaft rund um die Altäre emsig dabei, die Blumenblätter, Muttergottes-Statuen, Kreuze und anderen Schmuck ansehnlich zu arrangieren, so dass am Vormittag dann der Pfarrer mit Monstranz und „Himmel“ (Baldachin) in festlicher Glanz den Segen über unser Dorf und seine Bewohner erteilen kann.

 
Vielen ist noch das Fronleichnamsfest im Jahr 2007 anlässlich der 700-Jahr-Feier im Sinn, als die Dorfgemeinschaft zusammenrückte und innerhalb weniger Tage den Prozessionsweg zu einem Ereignis werden ließ. Manche sagen, der Abend davor – nach vollbrachtem Werk – und der Tag des Fronleichnamsfestes waren die Schönsten des Festjahres – bestand doch der Lohn „nur“ in der Bewunderung des Prozessionsweges durch die zahlreichen Besucher und das Gefühl, gemeinsam etwas Wunderschönes für diesen Festtag geschaffen zu haben.

Gut sind mir noch die Worte von Elisabeth Rudolphi („Komma-Elsje“) in Erinnerung, als wir die Ehrenpforte auf der „Hohl“ vor ihrem Haus errichtet hatten: „Ihr Bouwe, dess horr ihr schie gemoocht, dess gitt auch bei urrerm Herrgood bestimmt e Stoilje im Himmel“!

 

Dies soll auch für die „guten Geister“ gelten, die dieses Zeugnis des Glaubens und der Tradition aufrecht erhalten und fortführen!

 

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Thomas Klein/15.06.2017

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